Modellsportverein Alsfeld e. V. seit 1953
Modellsportverein Alsfeld e. V. seit 1953

Akkus aller Art mittels regelbarem Labornetzteil laden   

 

Ein Ladegerät mit 900 Watt Ausgangsleistung, mit dem man beispielsweise einen 12S Lipo noch mit 18A Schnellladen kann…gibt’s das?
Klar! Man muss sich nur mit der Materie etwas befassen und wissen, was man macht. Dann bekommt man für 160,-- € einen Hochleistungslader, der es in sich hat.


Am Beispiel eines Blei-Gel Akkus demonstriere ich, wie es funktioniert:

Bei dem Netzteil handelt es sich um das MRGN-900. Einfach mal bei google eingeben und man findet schnell eine Bezugsquelle.
Man kann 3 Regelbereiche einstellen: 0-15V/0-60A, 0-30V/0-30A, 0-60V/0-15A. Diese werden je nach Verwendungszweck über den Schalter in der Mitte vorgegeben. 
Über die zwei Potis links wird die Spannung eingestellt. Wobei zwischen Grob- und Feineinstellung unterschieden wird. Gleiches gilt für die Stromstärke.
Zum Laden muss man die Abschaltspannung der jeweiligen Akkus kennen. Diese lässt sich aber leicht errechnen:

 

Bleibatterien: 2,4 Volt pro Zelle
Lipo´s 4,2 Volt pro Zelle
LifePo´s 3,3 Volt pro Zelle

 

 

Das bedeutet am Beispiel einer Bleibatterie: 6 Zellen * 2,4 Volt = 14, 4 Volt. Diese Spannung stelle ich über die Grob-/Feinregelung der Spannung am Netzteil ein. Die Stromstärke stelle ich vorerst auf 0.


Jetzt schliesse ich den Akku an das Gerät an und drehe die Stromstärke langsam bis zur gewünschten Stärke hoch.

 

Zur Kontrolle habe ich einen Poweranalyser dazwischen geschleift.

Hier kann ich die Spannung, eingeladene Strommenge, aktuelle Ladeleistung in Watt/Ampere und vieles mehr abrufen. (Bei ebay nach „Wattmeter“ suchen und man wird fündig) Zusammen sieht das dann so aus:

Die Spannung des Akkus wird jetzt links mit 13,2 Volt angegeben. Rechts wird der Ladestrom angezeigt, den ich auf ca. 10 A eingestellt habe.

Diese Art der Ladung ist natürlich auch für Lipos geeignet. Hier sollte man jedoch genau wissen, was man macht. Der verwendete Pack muss entweder sehr homogen sein oder man verwendet einen externen Balancer. Zum Beispiel den Pulsar Equal. Alternativ kann man natürlich auch die Spannung ein wenig niedriger einstellen. Dabei werden die Akkus zwar nicht zu 100% voll, eine schädliche Überladung durch ungleiche Zellenspannung wird dabei aber vermieden.
Da diese Lademethode im Gegensatz zu einem Ladegerät keinerlei Sicherheitsmechanismen besitzt, ist der Ladevorgang unbedingt sorgfältig zu überwachen.


Ansonsten aber ganz praktikabel.


Wer auf Nummer sicher gehen möchte kann das Netzteil natürlich auch zur Stromversorgung seines Ladegerätes benutzen. Hiermit kann somit auch schon die nächste Gerneration von Ladern mit 24V Eingangsspannung versorgt werden und das mit einer Maximalleistung von 900W.

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