Modellsportverein Alsfeld e. V. seit 1953
Modellsportverein Alsfeld e. V. seit 1953

E-Bike im Eigenbau

Nach 2 kurzweiligen Abenden kann ich endlich Vollzug melden: Ein 10 Jahre altes GIANT MTB ist elektrifiziert... und zugegebener Maßen ICH auch !

 

Es handelt sich um einen 36 Volt Umbausatz von RFTEC. Einfach mal googeln bei Interesse!

Hier mal ein kleiner Bericht meines Umbaus:

Erstmal Vorderrad raus, Reifen ummontieren und wieder einsetzen. Problemlos. 

Kniffliger wurde es da schon beim Tret-Sensor. Erstmal wehrte sich die Tretkurbel recht heftig gegen das Lösen von der Welle, trotz eingesetztem Spezialwerkzeug. Nach Fest kommt ab dachte ich, aber scheinbar wollte es das Duo nich anders. Also mit Hammer und Maulschlüssel ans Werk und plötzlich ruckte es. Prima! Dann Die Lagerabdeckung noch losgeschraubt (auch mittels passendem Schlüssel), das ging relativ entspannt. Dann den Sensor probeweise montiert. Leider ist der Abstand im Originalzustand zu klein, so daß ich den Halter samt Sensor fast um 45 Grad umbiegen musste, damit die Magnetscheibe dran vorbeiläuft. Wie sich später herausstellte reichte der Abstand jedoch noch aus, um den Motor zu starten. Also auch das Problem gelöst.
 

 

Die Verkabelung war dann nur noch Formsache. Alle Kabel sind ausreichend lang dimensioniert, so dass man überall hin kommt. Die Steckerkabel sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet, so dass das Anschliessen keine Hexerei ist.

Zum Verstauen des Restkabels und Reglers eignet sich die beiliegende Tasche sehr gut.

Zu guter letzt habe ich zwischen Regler und Akku noch ein WattsUp von Turnigy eingeschleift um über den Zustand des Akkus informiert zu sein. Hier kann ich Spannung, verbrauchten Strom, Max. Strom uvm. ablesen.

Als Akku kommt ein 10S 5000mAh Turnigy Nanotech LiPo zum Einsatz. Da ich T-Rex700 Pilot bin hatte ich den Akku nebst Ladetechnik schon. Aufgrund der länglichen Bauweise passt der Prima unter den Rahmen. (siehe Bilder)

PS: Bitte nicht über meinen Kabelbinderfetisch lästern Ich LIEBE diese Dinger!

 

Natürlich gleich damit zur Arbeit gefahren!

Einfache Strecke sind 5 Km, wobei es auf der Hinfahrt längere Zeit bergab geht. Für die Hinfahrt habe ich für die 5km exakt 10 Minuten gebraucht (Mit Ampel). Die Rückfahrt war mit der langgezogenen Steigung in 12 Minuten erledigt.

Zunächst das Regelverhalten. Nach ca. einer halben Umdrehung der Pedale setzt der Motor ein. Je nachdem, was man für eine Stufe eingestellt hat, geht es recht zügig vorwärts. Gerade im Stadtverkehr etwas hinderlich, aber auf Strecke eher von Vorteil. Während der Fahrt wird die eingestellte Geschwindigkeit sehr konstant gehalten. Die Leistung wird sehr schön, fast unmerklich nachgeregelt. Sichtbar nur an der Anzeige im Display.

Es ist wirklich erstaunlich, was das System für eine Kraft hat. Auf Schotter rutscht der Vordereifen beim Anfahrenl leicht durch. 

Toll ist das Display. Hier kann man Tageskilometer, Gesamtkilometer, Fahrzeit und den Akkuzustand ablesen. Währed des Betriebes bekommt man auch die akuelle Unterstützungsleistung des Motors angezeigt. Das Display ist beleuchtet. Also auch bei Dunkelheit gut ablesbar.

Der Verbrauch ist erstaunlich niedrig! Für meine 10 Kilometer zur Arbeit und zurück habe ich ca. 80Wh verbraucht. Also 8Wh pro Kilometer. Dabei ist die lange Steigung schon berücksichtigt. Das System lief auf maximaler Unterstützung. Selbst am Berg konnte ich locker die 25 kmH halten!

Als Maximalleistung zeigte mein WattsUp 550W. Diese werden aber nur kurzfristig beim Anfahren abgerufen.



Rechnerisch habe ich bei 160Wh, die ich dem Akku entnehmen kann also eine Reichweite von ca. 20 Km. Die Reichweite in der Ebene ist erheblich höher. Hier lag ich gestern bei einer kurzen Testfahrt bei ca. 5Wh, also einer Reichweite von über 30KM.

Vorerst werde ich aber keinen zweiten Akku dazunehmen. Die Reichweite ist für mich ausreichend.

Fazit:

Eine Investition, die sich für mich absolut gelohnt hat. Das Ganze funktioniert wesentlich besser, als ich es mir erhofft hätte! Jetzt ist es für mich leichter, den inneren Schweinehund zu überlisten und mal aufs Rad zu steigen. Werde den Drahtesel jetzt wohl öfter besteigen als noch vor dem Umbau, insofern sind E-Radfahrer doch die sportlicheren Nichtsportler

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Erster Arbeitseinsatz 2015 mit Rekordbeteiligung!

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